arcadia über die weltreligionen

arcadia hatte über religionen und ihre auswirkungen auf die menschheit nachgedacht. dabei hatte sie zunächst an die geschichten der bibel aus dem alten testament gedacht. geschichten über kriege, machtkämpfe intriegen, verbannungen gefangenheit, ermordung von menschen und gottes rolle in diesen geschichten. moses gab einige einfache regeln für das zusammenleben von menschen aus und hatte damit großen erfolg. die 10 gebote, einfache ethischmenschliche regeln gelten heuet noch.... dann, im neuen testament hatte gott sich ein wenig verändert. nun hieß es nicht mehr “auge um auge..” jesus tauchte auf und verkündete nächstenliebe und achtung vor allen lebewesen. arcadia ging davon aus, dass jesus die lehren des budda kannte, der einige jahre vor  jesus geboren war. sie meinte einige übereinstimmungen in den lehren der beiden festgestellt zu haben. abgesehen von der tatsache, dass die bibel an vielen stellen falsch übersetzt worden war, je nach dem, wann eine geschichte aufgeschrieben worden war, war sie so übersetzt worden, dass sie in die zeit und in das bild passte, dass sich der schreiber von der gegebenheit machte. so ist doch die bibel nicht mehr, als ein geschichtsbuch. diese tatsache war ja inzwischen durch forschungen bestätigt. leider haben die menschen in der bibel  im laufe der jahrhunderte bis heute immer wieder rechtfertigungen für ihre greueltaten gefunden...

religion ist der dialog der menschheit mit sich selbst

arcadia grübelte: wenn alle darauffolgenden geschichtsbücher als fortsetzung der bibel geschieben worden wären..... hätte sich seit dem alten testament nicht viel geändert. alle nur denkbaren gemeinheiten, die menschen begehen können, haben seitdem nie aufgehört. wir haben nichts aus unserer geschichte gelernt!

so kam arcadia zu dem schluß, dass die bibel der menschheit eigentlich nichts gebracht hatte, denn sie hatten nichts daraus gelernt. und gott? arcadia kam zu dem schluß, dass gott wenig mit den großen vereinen, die sich kirchen nennen und die bibel als satzung anerkennen, wenig tun haben konnte. jede religion, die es erlaubt, dass sich ein mensch über andere stellen kann, dass einer den anderen ausbeuten kann, einer dem anderen vorschriften machen kann und einer den anderen bestrafen und das leben nehmen kann, ist nach ansicht von arcadia keine religion für menschen, sondern gegen den menschen. arcadia entwickelte gedanklich einen gott, der aus der gesamtheit der positiven gedanken und damit der energien und dem geist von menschen bestand. gut, das war er vielleicht immer schon gewesen, aber eben meißt im negativen sinne... dieser gott ist vergleichbar mit dem wesen der naturreligionen, die die natur, mutter erde, vater sonne und den mitlebewesen achtung entgegenbringt und sich nicht so zerstörerisch auf unseren lebensraum auswirkt.

unsere religion ist der spiegel des ethischen, moralichen und  geitigen zustandes der menschheit

und der gott, an den die meißten menschen glauben? arcadia meint, es sei an der zeit, dass die menschen selbst die verantwortung ihrer taten übernehmen sollten und sie nicht einem höheren wesen überlassen sollten, in dessen namen sie handeln, wenn sie kriege geginnnen und übereinander herfallen, um den anderen zu besiegen.

fortsetzung folgt :-)

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