Dunkelheit

es war ein tag der arbeit im garten. ein sanfter wind streichelte sanft die haut und erfrischte sich an der kühlenden feuchigkeit des schweißes. die sonne öffnete mit ihrer hellen wärme alle poren, den geist und die seele. du überlässt dich den energien dieser natur und den gefühlen der lichten farben. körper und geist bewegen sich in dem ruhigen harmonischen rhytmus der welt und mit ihr im einklang.

die sonne hat sich diesem tag geschenkt, leuchtet noch einmal im tiefsten liebesrot und schmückt den himmel als geschenk für die nacht mit den schönsten farben. die farben ändern sich, das licht wird weich, die töne der farben werden weicher, sanfter. langsam werden sie unsichtbar und hinterlassen ein sanftes gefühl der ruhe. schatten wachsen, wandern langsam über die erde und kündigen auf ihrem weg die nacht an. ehe die sonne untergeht, singen vögel dankbarkeit in den vergehenden tag  und zuversicht in den nächsten, bevor sie sich leise für die nacht voneinander verabschieden und sich in ihr wärmendes federkleid und zu sich zurückziehen. fürsorglich malt mutter nacht das lager für ihre kinder auf die erde und die dunkelheit legt sich zur ruhe nieder.

auch dein körper enspannt sich und wird schwerer, lasse dich fallen und breite dich für die nacht aus.

dein blick verliert sich in den weiten des all’s .......

die dunkelheit nimmt dich in ihre arme und gibt dir voller liebe das unendliche gefühl des seins

ba_nat013_2-a