arcadien ist ein land, in dem alten geschichten zufolge der hirtengott pan einst sein lustiges unwesen trieb. so schrieb der römische dichter virgil (70-19 v. chr.) von hirten, die flöte spielten, dichteten und sangen und ein leben im einklang mit der natur und ihren göttern, nymphen, satyrn und anderen mischwesen führten. es ist eine wunderschöne berglandschaft mit schattigen wäldern, leise flüsternden bächen, höhlen und grotten,  und sonnenüberflutete blumenwiesen. wie ein wunderschöner garten. später in der renaissance beschrieben dichter und maler erst in italien und später in ganz europa wieder das arcardien der antike. es wurde idealisiert: als eine ästhetische fiktion und utopische glückvision.  der hof der medici wurde in dieser zeit zum kunstwerk. eine wunschlandschaft nach arcardischem vorbild. die gartenkunst entwickelte sich zur vollen blüte. eine unerreichbar ferne landschaft wird über jahrhunderte hinweg zum gleichnis von der menschlichen sehnsucht nach einer besseren welt, nach einem leben im einklang mit sich selbst, der natur und der götter. von der renaisace bis ins 19. jahrhundert behauptete arcadien  seinen platz in der kunstgeschichte. ausgehend von der dichtung und der landschaftmalerei wurde es zum leitmotiv der neuzeitlichen gartenkunst. arcardien, das lander sehnsucht und liebe, ist heute in vergessenheit geraten.....ebenso, wie das leben im einklang mit der natur, obwohl es das ziel vieler menschen sehnsucht ist.
in diesem land lebt arcardia

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